Berichte Saison 2011/2012

Bericht "Der Neue Tag" vom 20.08.2012

Italien am Waldnaabstrand

Pizza, Merlot und Feuerfloß bei warmen Temperaturen bis in die Nacht - "Die Naab brennt"

 

Neustadt/WN. (kbr) Warum soll man nicht einmal versuchen, italienisches Flair, das "Dolce Vita", an den Strand der Waldnaab zu verlegen? Azzurro strahlte den ganzen Tag der Himmel und molto bene waren die Vorbereitungen des Vereins Neustädter Faschingszug.


Vor einigen Jahren hatten die Verantwortlichen des Faschingsvereins die Idee geboren, das Gasslfest in die Freizeitanlage zu verlegen. Leider brachte im vergangenen Jahr ein Sturm ein jähes Ende dieses an sich guten Einfalls. Doch das Fest in diesem Jahr wird sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.

 

Südländische Temperaturen, fröhliche Stimmung, gute Unterhaltung und italienische Speisen: Natürlich war zu Beginn um 14 Uhr der Zuspruch noch etwas verhalten, denn wer nutzte nicht dieses Wetter für einen Freibadbesuch oder zum Sonnenbaden auf der Terrasse. Doch ab dem frühen Abend hatte der Pizzabäcker Hochkonjunktur.

 

Hitze von oben und unten

 

Nicht nur der Sonne, sondern auch die Hitze aus dem Ofen machte ihm zu schaffen. Dabei wurde beinahe jeder Wunsch erfüllt. Pizza mit Schinken, Rohwurst, Zwiebeln oder nur vegetarisch - das Spektrum war groß. Darf es dann vielleicht als Nachtisch noch ein Espresso sein, mit Panna Cotta oder Mousse au Chocolate? Kein Problem, alles war vorhanden. Vielleicht zur Pizza oder Pasta ein Glas Lambrusco oder Merlot - der Faschingsverein hatte auch hierfür gesorgt.

 

Natürlich waren die Gäste gespannt auf die angekündigte Attraktion "Die Naab brennt". Bei Einbruch der Dunkelheit wurde ein mit Holz vollgeschlichteter und in der Waldnaab verankerter Behälter entzündet. Er zog vor allem die Kinder in seinen Bann.

 

Unterdessen hatten Helfer auch die aufgestellten Feuerkörbe angezündet und romantische Atmosphäre geschaffen. So konnten am Ende Bambini, Signora und Signore zufrieden nach Hause gehen - es war einmal ein anderes, ein Bella-Italia-Fest am Waldnaabstrand.

Bericht "Der Neue Tag" vom 09.07.2012

"Ja, ich will" statt "Helau"

 

Neustadt/WN. (adj) Carina Gronauer und Michael Hierold heirateten am Samstag in der Wallfahrtskirche Mühlberg vor Pfarrer Nikolaus Grüner. Der 29-jährige Bräutigam und seine 24-jährige Braut stammen aus Neustadt. Sie haben sich während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 kennengelernt.

 

Der Kfz-Betriebswirt und die Einzelhandelskauffrau arbeiten beide in leitender Position bei der Firma ATU. Beide verbindet auch der Karneval als Hobby. Carina ist seit 2006 Gardemädchen beim Neustädter Faschingszug, wo Michael seit 2006 als Elferrat agiert.

 

2009 waren sie als Prinzenpaar im Fasching unterwegs. Seit 2011 engagiert sich die Braut als Trainerin der Garde. Hierold ist dritter Vorsitzender. Er spielt außerdem bei der DJK Fußball.

 

Die Hochzeitsmesse begleitete der Chor "Nova Musica" mit Theresa Uhl und Christian Weiß. Neben dem Verantwortlichen der Fußballabteilung der DJK gratulierten die Mitglieder des Faschingsvereins. Nach dem Durchschreiten eines Spaliers von Garden und Elferrat wünschte der Vorstand um Sebastian Scharnagl alles Gute.

 

Sichtlich Spaß machte es den frisch Vermählten, durch die Reihen der Mitglieder des Neustädter Faschingszugs zu gehen.

Bericht "Der Neue Tag" vom 27.02.2012

"Happy Hoppers" hammermäßig

Männerballett-Turnier in der Stadthalle ein wahrer Publikumsmagnet - Lauter grandiose Nummern

 

Neustadt/WN. (bey) Die Figuren der Gardemädchen und der Clowns kleben noch an den großen Fensterscheiben der Stadthalle. An der Decke der Halle hängen noch die großen Ampeln mit den bunt glitzernden Aluminium-Streifen. Es ist der letzte Gruß der närrischen Zeit, die seit Mittwoch eigentlich Geschichte ist. Wäre da nicht das 7. Oberpfälzer Männerballett-Turnier mit sieben Teams gewesen.


Über fast unerschöpflichen Ideenreichtum, Originalität und sagenhafte Kostüme dürfen sich die Zuschauer in der vollbesetzten Halle freuen. Mit jeder Tanzvorführung steigt die Spannung, wer das Rennen macht. Am Ende war es wieder so wie in den vergangenen drei Jahren: Die "Happy Hoppers" aus Auerbach sind schlichtweg nicht zu schlagen. Der neue Wanderpokal geht damit gleich wieder in den auf ein Jahr begrenzten Besitz des dortigen Faschingsvereins.

Klasse Kostüme und eine einfallsreiche Nummer waren

schon die halbe Miete für den ganzen Erfolg beim

Treffen der Männer-Garden.

Bilder: bey (3)

Bereits eine Stunde vor dem Beginn dieses Spektakels waren Sitzplätze Mangelware. Vor der Bühne hatte die Jury ihre Plätze. Jeder teilnehmende Verein durfte ein Mitglied zur Bewertung entsenden. Sebastian Scharnagl vom gastgebenden Verein Neustädter Faschingszug fungierte als eine Art Notar. Monika Frischholz Ex-Präsidentin moderierte.

 

Babys tanzen Boogie

 

Die "Hells Babys" von der Faschingsgilde Marktredwitz-Dörflas machen den Anfang.

Da sauste schon mal ein Teilnehmer im Kinderwagen zum "Babysitter-Boogie" über die Bühne. Der Hammerleser Faschingsverein lud zu einer Zeitreise ein. Das war ein buntes Kostümfest von der Steinzeit bis zum Flower-Power. Die schwäbische Version von Dschingis Khan stellte die Gesellschaft Lari-Fari Diesenbach vor - was am Ende zu einem ehrenvollen siebten Platz reichte. Anschließend wurde es richtig unheimlich. Das "Gruselfieber" war beim Männerteam der Faschingsfreunde Friesheim ausgebrochen. Auf einer riesigen Stoffbahn waren kleine Blutsauger zu sehen, die große Uhr schlug Zwölf, und das Dosenbier stammte von Fledermausbräu.

"Bauer sucht Kuh": Die Narhalla aus Marktredwitz

zeigt choreographisch perfekt, wie das am besten geht.

An die früher oftmals so typischen Männergarden mit übertriebenen Proportionen erinnerte "Bauer sucht Kuh" der Narhalla Rot-Weiß Marktredwitz. Dass das Gute meist zuletzt kommt, zeigte sich bei der Bewertung des Auftrittes der "Happy Hoppers" aus Auerbach. "Die Wilden aus dem Weste(r)n" zeigten sich als knallharte Boys, die den Sensenmann gleich itgebracht hatten, die feschen Ladies nicht vergaßen und sogar ein Pferd dabei hatten. Dann hatte der Gastgeber seinen Auftritt. "Super Mario World" war ein Tanz bei dem die Farbe Rot-Weiß beherrschend war. Die Begeisterung der Gäste steigerte sich bei "Ti amo", "Help" und "Gute Freunde kann niemand trennen".

 

Auch "Dirty Dancing"

 

Als Auflockerung zwischen den Showtänzen der Garden zeigte das Tanzpaar Julian und Andi aus Neustadt eine Nummer Marke "Dirty Dancing". Gegen 23:30 Uhr verkündete Frischholz das Ergebnis.

 

Sieger wurden die "Happy Hoppers", Auerbach, mit 337 Punkten, der zweite Platz ging an die Faschingsfreunde Friesheim (330) vor der Narhalla Rot-Weiß Marktredwitz.

Auf den Plätzen vier bis sieben folgten die Faschingsgilde Marktredwitz-Dörflas (275), Hammerleser Faschingsverein (271), Neustädter Faschingszug (270) und Lari-Fari Diesenbach (268).

Die "Happy Hoppers" machten als Cowboys und

Western-Girls eine ausgezeichnete Figur.

Ob das für ein Casting in Bad Segeberg reicht?

Bericht "Der Neue Tag" vom 23.02.2012

Frauen bringen Punktabzug

Männerballett-Turnier am Samstag in der Stadthalle

 

"Der Fasching ist tot, es lebe der Fasching". Am Samstagabend sorgt zumindest der Verein Neustädter Faschingszug beim Oberpfälzer Männerballett-Turnier für eine kurzfristige und überschaubare Verlängerung der närrischen Zeit.

Wenngleich die Faschingskostüme gelüftet und gewaschen im Schrank hängen, wollen die Elferräte aus den Narrhallas, den Faschingsvereinen und -gesellschaften im einheitlichen Freizeitlook des jeweiligen Zusammenschlusses gute Figuren aufs Parkett zaubern. Eine Jury mit Vertretern aus den Faschingsgesellschaften wird die Tänze bewerten und am Ende den Sieger küren.

Der Gewinner erhält den neuen Wanderpokal. Im Vorjahr hatten sich die "Happy Hoppers" das gute Stück nach dem dritten Sieg endgültig in die Vitrine geholt.

Mit der Festlegung des Termins außerhalb der närrischen Zeit haben alle Vereine die Möglichkeit zum Mitmachen. Das wichtigste an dem Wettstreit ist der sportlich-karnevalistische Grundgedanke. Deshalb wurden die Bewertungskriterien des Bundes Deutscher Karneval leicht abgeändert, um den Spaßfaktor zu erhöhen.

 

Auftritte von Faschingsgesellschaften außerhalb der Wertung sind deshalb auch jederzeit willkommen. Das Zusammentreffen der Präsidenten und Elferräte soll aber auch die Kontaktpflege untereinander fördern. Für das musikalische Intermezzo zwischen den Tänzen sorgt ein DJ. Die Stadthalle wird am Samstag, um 19 Uhr geöffnet. Neben den Faschingsgesellschaften können jederzeit auch Gäste teilnehmen, die eine Freude am Balletttanz haben oder ebenfalls nochmals Faschingsluft schnuppern wollen.

Laut Zeitplan startet die Faschingsgilde Marktredwitz-Dörflas um 19.45 Uhr den Reigen der Auftritte. Es folgt der Hammerleser Faschingsverein. Nach einer Pause zeigen die Faschingsgesellschaft "Lari-Fari" Diesenbach und dann die Faschingsfreunde Friesheim ihr Können. Anschließend sind die "Happy Hoppers" Auerbach und dann die Narhalla Rot-Weiß Marktredwitz an der Reihe. In der letzten Runde vor der Siegerehrung kommen die Gastgeber vom Verein Neustädter Faschingszug auf die Bühne.

 

Nach den Regularien sind bei den Aufführungen Frauen zwar zugelassen, führen in der Wertung aber zum Abzug von 20 Punkten pro Teilnehmerin. Gewertet werden jeweils nur die ersten zehn Minuten eines Auftritts. Die Darbietung darf diesen Zeitraum durchaus überschreiten.

In die achtköpfige Jury entsendet jeder Verein einen Vertreter. Sie achten auf Thema und Originalität, Kostüme und kreative Effekte, Darstellung, Musik und Choreographie des Tanzes.

Außerdem plant der Verein Neustädter Faschingszug schon weit nach vorne. Der Inthronisationsball für die nächste Saison ist am 12. Januar 2013.

Bericht "Der Neue Tag" vom 22.02.2012

Frische Luft in der Kasse

Närrische Regenten bringen Schatulle und Schlüssel ins Rathaus zurück

 

Neustadt/WN. (spz) Beim Inthronisationsball am 14. Januar hatte Bürgermeister Rupert Troppmann Stadtkasse und -schlüssel an die Faschingsregenten überreichte. Am Dienstag gaben "Sebastian II. vom Kesselhaus" und "Dagmar I. von Philologien" in Begleitung ihres Hofstaates die Schatulle zurück.

 

Pünktlich um 11.11 Uhr zogen die Tollitäten, angeführt vom Gendarm Haslbeck, ins Rathaus ein. Im Foyer wurden sie von Stadträten, den Bürgermeistern Boris Damzog aus Störnstein und Josef Bäumler aus Waldthurn sowie maskierten städtischen Angestellten erwartet. Troppmann, im Bauarbeiter-Outfit, war sehr gespannt. Bis zuletzt wusste er nicht, ob die Regenten die überlassenen Gaben gut verwaltet hatten.

 

 

Mit einem Küsschen gab "Dagmar I. von Philologien"

Stadtkasse und Schlüssel an Bürgermeister

Rupert Troppmann zurück.

Bild: spz

Vor der Rückgabe ließ Präsident Stephan Lang die Saison nochmals Revue passieren. Vorsitzender Sebastian Scharnagl dankte der Stadt für die Unterstützung. Einen Schwarzen-Kater-Orden erhielten die Bürgermeister Damzog und Bäumler, Bauhofleiter Johannes Neumann, Ordnungsamtsleiter Gerhard Deinzer, Geschäftsführer Peter Forster, Kita-Leiterin Monika Wittmann und Bürgermeister-Fahrer Toni Scheidler.

 

Kinderprinzenpaar Julia III. und Jonas I. meinte: "Schön war die Zeit, es wurde gefeiert mit Hunz und Kunz. Dann gab ihre Lieblichkeit Dagmar I. Holzschatulle und Schlüssel an das Stadtoberhaupt zurück. Die Stadtwurst zeigte, dass die Kasse gut verwaltet worden sei. Zusätzliche "Moneten konnten nicht angespart werden. Dafür sei die Kiste voll mit viel frischer Luft und einer Flasche Prinzenpaar-Sekt.

 

Das Stadtoberhaupt dankte für die umsichtige Verwaltung. Regenten und Verein hätten die Stadt gut vertreten und seien im Rathaus gern gesehene Gäste. Anschließend gab es für alle eine Brotzeit und Musik vom Duo "Alfons und Gerhard" mit Gitarre und Akkordeon.

Bericht "Der Neue Tag" vom 22.02.2012

Über 400 Kinder lassen in der Stadthalle den Fasching mit dem Prinzenpaar ausklingen

 

Neustadt/WN. Ganz groß feiern durften am Faschingsdienstag noch einmal die kleinsten Narren auf Einladung der Stadt beim Kinderfasching in der Stadthalle. Gut 400 bunt maskierte Kids tobten sich zum Jugendprogramm des Vereins Neustädter Faschingszug noch einmal so richtig aus. Jugendreferent Achim Neupert, Mitglieder des Jugendgremiums und natürlich die Mamis und Papis betreuten die Cowboys und Indianer, Bären, Piraten, tapferen Ritter und lieblichen Prinzessinnen. Sie bekamen nach einem Limbo-Tanz Krapfen aus der Stadtkasse spendiert. Auch ein Paartanz mit Luftballons erforderte Geschick und sorgte für Erheiterung. Das Kinderprinzenpaar Julia III. und Jonas I. hatte die Kinder- und Jugendgarde mit Funkenmariechen Marie Spachtholz im Schlepptau, die ein letztes Mal ihr Showprogramm zeigten. Präsident Stephan Lang führte gekonnt durch das Programm. Zu Hits von "Donikkl" & Co. tollten die Kostümierten auf der Tanzfläche und auf der Bühne herum oder schlossen sich einer Polonaise mit den hübschen Gardemädchen an. Bild: prh

Bericht "Der Neue Tag" vom 21.02.2012

Für einen dürren Klepper

Buntes Völkchen besucht stellvertretenden Landrat Andreas Meier an seinem ersten Amtstag

 

Neustadt/WN. (zer) Es war eine schwierige Verhandlung, noch dazu für stellvertretenden Landrat Andreas Meier aus Windischeschenbach eine völlig neue und überhaupt die erste Aktion im Landratsamt. Da kommt ein Gaul in die gute Stube der Behörde, in die Kapelle. Drei Mafiosi begleiten den Schimmel. Sie wollen den weißen, neu gestylten Hengst verkaufen.

 

Bereits 67 Jahre läuft das Pferd für soziale Zwecke von Amt zu Amt, von Betrieb zu Betrieb. Auch dem Landratsamt statteten am Montag Rainer Staufer, Betriebsratsvorsitzender von Pilkington Weiherhammer zusammen mit stellvertretendem Betriebsratsvorsitzendem Jürgen Laubert von Polytec Weiden und Zügelführer Manfred Zeiss einen Besuch ab. Ihr Ziel: dem Landrat endlich den Gaul anzudrehen.

 

Geschickte Argumente

 

Meier verhandelte geschickt und entgegnete auf Staufers Offerte von 600 Euro gar nur 60 Euro. "Für einen 67 Jahre alten Gaul kann ich nicht viel bieten. So alt werden Pferde gar nicht", scherzte Meier. "Der Schimmel ist aufgepeppt, hat Haare und Mähne neu geknüpft bekommen", konterte Staufer.

 

 

Hand drauf und den Gaul wieder mitnehmen, sagten sich am Ende der Schimmelversteigerung stellvertretender Landrat Andreas Meier, Manfred Zeiss, Jürgen Laubert und Rainer Staufer (links).

Bilder zer (2)

Er komme aus einer Stadt mit wenig Geld entgegnete Meier, habe auch nicht viel dabei. Dennoch sprang er finanziell nach oben und bot 160 Euro. Auch der Pferdeführer gab nach und sagte einen Verkauf bei 400 Euro an. "Letztes Wort!" Für 200 Euro nehme ich die Hälfte, denn diesen Gaul bekomme ich gar nicht in den Kofferraum meines Autos", lachte der stellvertretende Landrat.

 

Das ging noch eine Weile hin und her, schließlich schlugen beide bei 300 Euro ein. "Aber den Gaul, der recht mager ist, könnt ihr wieder mitnehmen., scherzte Meier. "Die Verwendung des Geldes ist sozialer Natur und für jene, für die es das Leben nicht so gut gemeint hat", unterstrich der stellvertretende Landkreischef.

 

Der Verein Neustädter Faschingszug war zur gleichen Zeit mit dem Prinzenpaar "Dagmer I. von Philologien" und "Sebastian II. vom Kesselhaus" gekommen. Sie zeichneten den stellvertretenden Landrat und Büroleiter Edgar Knobloch mit Faschingsorden aus.

 

Süße Zugabe zum Orden

 

Als Zuckerl gab es noch ein Bussi von der Prinzessin. "Ich bin jedoch abgestellt auch für den im Urlaub weilenden Landrat Simon Wittmann die Bussis abzuholen", unterstrich Meier, und prompt gab es ein weiteres Küsschen.

 

 

 

Gleich am ersten Tag als amtierender Landrat lernte Andreas Meier die Vielseitigkeit der Arbeit im Landratsamt kennen. Die Neustädter Prinzessin "Dagmar I. von Philologien" verwöhnte den Windischeschenbacher im Lobkowitz Schloss mit einem Küsschen.

Bericht "Der Neue Tag" vom 21.02.2012

Tollitäten an der Tür

Ehrung für geistigen Schöpfer der Fastnachtsorden

 

Neustadt/WN. (prh) Hausbesuche zur Ordensverleihung sind für Faschingsregenten seltene Ausnahmen. Um so ungewöhnlicher war es, als Prinzessin "Dagmar I. von Philologien" und Prinz "Sebastian II. vom Kesselhaus" bei Ursula und Lutz Zettler an der Haustür klingelten. Wegen eines Achillessehnenabrisses im vergangenen Jahr konnte das Ehepaar nicht am Inthronisationsball teilnehmen.

 

Das Prinzenpaar brachte dem kreativen Neustädter das Ergebnis dessen, was er für den Neustädter Faschingsverein entworfen hatte: den Pflasterstein-Faschingsorden. Ordensminister Jüren Hecht dankte für das jahrelange Engagement Zettlers mit Whisky und Likör vom "Schwarzen Kater". An Ehefrau Ursula überreichte er einen Strauß mit Frühlingsblumen.

 

Einen Orden bekamen auch Ehrensenator Ludwig Fritsch und Hans Prem als Berichterstatter des Neuen Tages. Fritsch erinnerte das Prinzenpaar daran, dass der Neustädter Faschingsverein vor 30 Jahren zur 750-Jahr-Feier der Stadt wieder belebt worden sei. Er überreichte an beide eine Faschingszeitung aus dem Jahr 1982.

 

 

Ehrensenator Ludwig Fritsch erhielt von "Dagmar I. von Philologien" (von links) und Prinz "Sebastian II. vom Kesselhaus" (rechts) ebenso Orden wie Ursula und Lutz Zettler (Zweite und Dritter von rechts). Ordensminister Jürgen Hecht dankte dem Designer der närrischen Auszeichnungen außerdem mit flüssigen Geschenken. Bild: prh

Bericht "Der Neue Tag" vom 21.02.2012

Nach dem Zug an 30-Meter-Bar

Polizei stellt Narren bei After-Zug-Party gutes Zeugnis aus -

DJ McLoud legt auf

 

Zum dritten Mal drängelten sich die Narren heuer nach dem Gaudiwurm ins Parkdeck. Für die Organisation war der Förderverein des Neustädter Faschingsvereins unter Leitung von Sandro Schäffler verantwortlich. Hunderte vor allem jugendliche Besucher feierten ausgelassen zu Chart- und Faschingshits von DJ McLoud.

An der 30-Meter langen Bar gab es Bier und Schnaps aber auch heißen Tee. Und wer vom vielen Tanzen hungrig war der konnte sich vor der Tür Bratwurstsemmeln oder Pommes schmecken lassen.

 

Zeitweise brauchte die feierwütige Meute etwas Geduld vor dem Einlass. Die Türsteher versahen jeden Besucher über 18 Jahren mit einem grünen Bändchen, um Missbrauch der Jüngeren beim Alkoholausschank zu vermeiden.

 

Das Parkdeck war rappelvoll mit lustigen Blumen, Zwergen, Bauarbeitern und vielen weiteren Maskierten. Schäffler war sehr zufrieden: "Es ist jedesmal ein großer Erfolg." Auch in diesem Jahr halfen die Fußballer der DJK dem Faschingsverein beim Ausschank in den frühen Stunden. "Dieses Jahr hatten wir ein bisschen mehr Aushilfen, als in den beiden Jahren zuvor."

 

Die Polizei sprach von einem aus ihrer Sicht gesitteten Verlauf. Die Beamten wurden lediglich zu drei kleineren Rangeleien im Umfeld der Veranstaltung gerufen.

Dicht an dicht drängten sich die Feiernden zur After-Zug-Party in die Tiefgarage an der Stadthalle. Bild: sgb
Dicht an dicht drängten sich die Feiernden zur After-Zug-Party in die Tiefgarage an der Stadthalle. Bild: sgb

Bericht "Der Neue Tag" vom 21.02.2012

Neustädter Faschingszug reicht


Grün ist die Hoffnung. Doch die auf eien alljährlichen Weidener Faschingszug

wird wohl enttäuscht.

 

Weiden (rg) Auch nachdem er ein paar Nächte darüber geschlafen hat, lässt sich Gerhard Ertl nicht umstimmen: Um einen wieteren Ostbayerischen Faschingszug werde sich die Narrhalla in seiner Amtszeit nicht mehr bewerben, bekräftigt der Präsident der Faschingsgesellschaft beim Redaktionsbesuch. Zwar kann er den Gaudiwurm am 12. Februar als vollen Erfolg verbuchen. Allerdings überseteige die Organisation die Kräfte der Verantwortlichen. Nicht umsonst handelte es sich erst um den dritten Ostbayerischen Faschingszug in Weiden (nach 1976 und 1992). Die Vorbereitungszeit belaufe sich auf zwei Jahre.

 

Vergleiche mit Neustadt/WN wo sich alljährlich am Faschingssonntag ein Gaudiwurm durch die Straßen bewegt, lässt Ertl nicht zu. Dort gebe es einen eigenen Verein, der sich um den Faschingszug kümmere. Zudem sei es nicht sinnvoll, zeitgleich mehrere Umzüge in kleinem Umkreis ins Rennen zu schicken. Ertl: "Der Neustädter Faschingszug hat sich am Faschingssonntag bewährt. Das passt."

Bericht "Der Neue Tag" vom 20.02.2012

 

Ein farbenprächtiges Bild gaben die Gruppen beim Gang über den neugestalteten Stadtplatz vor dem Lobkowitzer Schloss ab. Während die Polizei von bis zu 15.000 Besuchern ausgeht, reicht die Schätzung des Vereins Neustädter Faschingszug bis zu 25.000 Gästen.

 Bilder: Schönberger (5)

Steinorden vor Zug über neuen Platz

Zehntausende Besucher sehen Gaudiwurm durch Kreisstadt -

Hexe im dampfenden Kessel

 

Neustadt/WN. (spz) Vor Beginn des Faschingszuges holen Präsidium und Prinzenpaar die Fahne des "Schwarzen Katers" bei Ehrensenator Ludwig Fritsch am Stadtplatz ab. Da der "Schwarze Kater" erstmals auf dem neu gestalteten Stadtplatz einzog, verlieh Stadtrat Fritsch an Prinz "Sebastian II. vom Kesselhaus" den einmaligen Steinorden aus fünf Kilo Granit.

 

25 000 Besucher drängten sich nach Schätzung des Veranstalters, nach Meinung der Polizei rund 15 000, von der Freyung bis zum Raiffeisenplatz, um Gendarm Haslbeck, alias Karl-Heinz Bock, und dem nachfolgenden Zug beizuwohnen. Dass einige Gruppen das Thema Stadtplatz aufnahmen, versteht sich fast schon von selbst. "Der Stadtplatz ist zuagricht", meinte zumindest ein Fußtrupp aus Störnstein. Andere bezeichneten die gute Stube als "gefährliches Pflaster". Und die Junge Union schaute sich die Augen aus auf der Suche nach einem Stadtplatzwirt.

 

Die Prunkwagen mit Regenten und Garden der Faschingsgesellschaften Neustadt, Botzersreuth, Plößberg, Neuhaus und Vohenstrauß waren wie immer eine Augenweide. Ebenso die Gruppe "Senk und Spreizfuß" aus Preißach. Mit dem Raumschiff Enterprise war die Feuerwehr Iffelsdorf gelandet. Ein weiterer Höhepunkt waren die Faschingsfreunde Kössing-Böhmischbruck-Vohenstrauß, die in einem riesigen Topf eine Hexe kochten.

 

Ehrensenator Matthias Brewitzer zog auf seinem Handwagerl einen ausgestopften Fischreiher hinter sich her. Ein Hingucker waren auch zwei Haberfeldtreiber. Für den musikalischen Schwung sorgten der Spielmannszug aus Erbendorf und die "Plößberger Fosnacht-Musi".

 

Die Feuerwehr übernahm die Absperrung. Polizei und Rotes Kreuz sprachen von einem ruhigen Verlauf. Sie brauchten nicht einzugreifen.

 

Bericht "Der Neue Tag" vom 20.02.2012

Stadt empfängt vor Faschingszug

vier Prinzenpaare im Rathaus

Am Sonntagvormittag gab es für die Prinzenpaare aus Botzersreuth, Plößberg, Vohenstrauß und Neustadt, die am Faschingszug teilnahmen, einen Empfang im Rathaus. Faschingsvereins-Vorsitzender Sebastian Scharnagl wünschte einen wunderschönen, sonnigen Tag - zumindest in der Vorstellung. Neben dem Präsidenten des Landesverbands Ostbayern, Hans Frischholz, und Ehrenpräsident Holger Langschwager waren auch Delegationen von Feuerwehr und Polizei angerückt. Die Leibwache der Neustädter Würdenträger war angetreten, als Gendarm Haslbeck, alias Karl-Heinz Bock, noch einmal die Mobilmachung verlas. Bürgermeister Rupert Troppmann betonte, dass die Stadt stolz auf den Faschingsverein und den -zug sei. Frischholz dankte den Neustädtern für die tolle Saison, mahnte aber an, dass zu viel Alkohol auf den Faschingswagen fließe: "Dies muss nicht sein, und das stört mich einfach." Er hatte auch Verdienstorden für Neustädter Faschingsnarren mitgebracht. Auszeichnungen erhielten Angelika Spachtholz, Birgit Schmid und Monika Frischholz. Bevor Funkenmariechen Marie Spachtholz ihren Tanz ins Foyer des Rathauses zauberte, gab es für einige Teilnehmer noch Brezenorden. Bild: krb

Bericht "Der Neue Tag" vom 20.02.2012

Lumpen legen los

Ball inzwischen ein Faschingshöhepunkt in der Kreisstadt

 

 

Nicht lumpen ließen sich die Närrinnen beim

aufwendigen Schminken ihrer Gesichter.

Bild: krb

Inzwischen ist der Lumpenball des Neustädter Faschingsvereins zu einem Höhepunkt in der Kreisstadt geworden. Nachdem am Donnerstag die Frauen losgelassen wurden, versammelte sich am Freitag ein lustig geschmücktes Narrenvölkchen in der Stadthalle. Tolle Kostüme, raffiniert geschminkte Gesichter und Ideen, ließen einen nur staunen.

 

An dem Abend war alles mit dabei, was der Faschingsverein zu bieten hat: Garden, Funkenmariechen, Elferrat sowie die Noch-Regenten Prinz Sebastian II. vom Kesselhaus und Prinzessin Dagmar I. von Philologien. Zur musikalischen Unterhaltung hatten die Verantwortlichen die "Rotzlöffel" engagiert, die alles versuchten, um die Besucher in Stimmung zu bringen und bei guter Laune zu halten. Teilweise war es etwas schwierig, da die Narren etwas tanzfaul waren.

Ausgezeichnete Stimmung herrschte an der Bar. Beinahe von Anfang an bis in die frühen Morgenstunden war der Tresen dicht umlagert. Nach Ordensverleihung, Schautanz der Prinzengarde und den nicht enden wollenden Zugaben des Elferrats bei ihrem Auftritt waren sich alle einig: Der Lumpenball muss im nächsten Jahr wieder eine Fortsetzung erfahren.

Bericht "Der Neue Tag" vom 18.02.2012

Faschings-Endspurt

 

Am Samstag beginnt für den Faschingsverein die heiße Phase. Treffpunkt ist um 13:30 Uhr am Friedhof. Am Sonntagvormittag empfängt Bürgermeister Rupert Troppmann die am Faschingszug teilnehmenden Tollitäten im Rathaus. Um 14 Uhr startet in der Inneren Flosser Straße der Faschingszug. 56 Gruppen haben sich angemeldet. Die Ortsdurchfahrt ist von 13 bis 17 Uhr gesperrt. Nach dem Zug lädt der Förderverein zur Party ins Parkdeck am Hofgarten ein. Die Fete endet um 23 Uhr. Am Dienstag geben die Regenten um 11.11 Uhr im Rathaus an Bürgermeister Rupert Troppmann die Stadtkasse zurück. Für die Kinder steigt um 14 Uhr der Kinderfasching in der Stadthalle. Schluss ist dann mit dem Kehraus um 19 Uhr, ebenfalls in der Stadthalle. (spz)

Bericht "Der Neue Tag" vom 18.02.2012

Närrische Weiber gröhlen "Zugabe, Zugabe"

Elferrat lässt beim Frauenfasching die Hosen runter - Auftritte

der Männer der Knüller

 

Es war ein Abend, den keiner so schnell vergessen wird. Am Donnerstag war die Stadthalle fest in Frauenhand. Nicht einmal Faschingsprinz "Sebastian II. vom Kesselhaus" hatte etwas zu melden. Stattdessen hatte Prinzessin "Dagmar I. von Philologien" das Sagen. Lediglich Präsident Stefan Lang, der den Abend moderierte, sein Vize Daniel Sommer und die Musiker der Band "Top Secret" waren geduldet. Hin und wieder konnte man allerdings auch einige auffallend langhaarige und langbeinige Schönheiten mit einem sehr unsicheren Gang auf High Heels beobachten.

Dass die Stadthalle dieses Jahr nicht proppenvoll war, tat der Stimmung keinen Abbruch. Frauen wissen eben zu feiern. Zum einem war dies auch mit ein Verdienst der Spitzenband, die schon gleich zum Start mit dem Schlager "So a saudummer Dog" die Tänzerinnen aufs Parkett lockte.

Zum anderen hatte der Faschingsverein ein phänomenales Programm mit einigen, nur für diese Veranstaltung einstudierten Showeinlagen vorbereitet. Den ganzen Abend über folgte ein Höhepunkt dem anderen. Eine geniale "Dirty-Dancing"-Vorstellung lieferten Julian Kuttner und Andreas Liebs ab. Sie tanzten wie in dem gleichnamigen Film. Die Frauen waren vom dem Auftritt des "Liebespärchens" dermaßen begeistert, dass sie die beiden erst nach einer Zugabe von der Bühne ließen.

 

 

 

Die Frauen waren außer Rand und Band:

Nach Mitternacht ließ der Elferrat die Hüllen fallen.

Ein weiterer Renner war die Versteigerung der Elferräte. Während Kevin Hammer für zwei Stunden Schnee räumen lediglich sechs Euro einbrachte, musste der Faschingsprinz für die Autowaschdienste von Andreas Gollwitzer 15 Euro hinblättern. 16 Euro war einer Käuferin Fensterputzer Christian Jetschmann wert. Für 21 Euro engagierte eine Altenstädterin Julian Kuttner fürs Staubsaugen. Den Heimfahrservice von Präsident Stefan Lang nach Neusath-Perschen ließ sich Rosi Reiser sogar 32 Euro kosten.

Absoluter Knüller war jedoch das Angebot, den kompletten Elferrat für einen privaten Auftritt zu ersteigern. Den Zuschlag sicherte sich mit 100 Euro in bar Brigitte Walberer. Wie sie verriet, wird der Elfer-Auftritt ein Höhepunkt bei der Rotlichtnacht.

Bei der Maskenprämierung gewannen "Schneewittchen und die sieben Zwerge" den ersten Platz. Obwohl es schon nach Mitternacht war, endete das Showprogramm noch lange nicht. Das lange Warten hatte sich gelohnt. In einer absolut genialen Striptease-Show ließen die Elferräte vor den kreischenden Frauen Hosen, Hemd und Hut fallen. Nur noch mit Unterhose, Socken und dem Orden um den Hals bekleidet, lieferten die Stripper eine tolle Show ab. Im Saal brodelte es. "Zugabe, Zugabe" schrien die Weiber und belohnten die mutigen Männer mit donnerndem Applaus.

Auch die Jugendgarde, Jugendfunki Sandra und die Prinzengarde trugen mit Auftritten zur Unterhaltung bei.

 

 

 

 

 

Julian Kuttner trug seine "Liebste" Andreas

regelrecht auf Händen.


Bilder: spz (2)

Bericht "Der Neue Tag" vom 16.02.2012

Fasching kommt auf Touren

 

Der heutige Weiberfasching in der Stadthalle ist die Auftaktveranstaltung zum heißen Faschingswochenende. Damit die Maschkerer in Stimmung kommen, gibt es zur Begrüßung erst einmal ein Glas Sekt umsonst. Absolut einmalig und nur am Weiberfasching zu sehen ist ein Männer-Striptease.

 

Erstmals gibt es auch eine Versteigerung, bei der Elferräte für alle möglichen Tätigkeiten "geordert" werden können. Und mit der "Dirty-Dancing-Show" legen die Verantwortlichen dann sogar noch eins drauf. Nicht fehlen darf die Maskenprämierung.

 

Für Stimmungsmusik sorgt die Band "Top Secret" aus Weiden. Tickets gibt es an der Abendkasse.

 

"Ramba-Zamba" heißt es am Freitag auch beim Lumpenball. Am Samstag beginnt mit der Mobilmachung die heiße Phase. Bevor sich am Sonntag der Faschingszug durch die gute Stube schlängelt, sind die Prinzenpaare zum Empfang am Rathaus eingeladen. Die "After-Zug-Party" beginnt nach dem Umzug im Parkhaus am Hofgarten.

 

Am Faschingsdienstag geben die Regenten im Rathaus die Stadtkasse zurück. Für die Kleinen steigt um 14 Uhr der von der Stadt ausgerichtete Kinderfasching in der Stadthalle. Schluss ist dann mit dem Kehraus um 19 Uhr an gleicher Stelle. (spz)

Bericht "Der Neue Tag" vom 14.02.2012

Prasselnder Bonbonregen

500 Nachwuchsnarren beim Kinderfasching in der Stadthalle

 

 

 

Die Polonaise durch die Stadthalle

war nur ein Höhepunkt beim abwechslungsreichen

Programm, das der Faschingsverein für Mädchen und

Buben jeden Alters vorbereitet hatte.

Neustadt/WN. (prh) In der Stadthalle war der Teufel los, als über 500 kleine Narren Kinderfasching feierten. Die Verantwortlichen des Vereins Neustädter Faschingszug freuten sich über einen ausverkauften Saal und viele phantasievolle Kostüme.

 

Präsident Stephan lang und Vize Daniel Sommer führten durchs Programm. Kinderprinzenpaar Julia III. und Jonas I. begrüßten die Cowboys, Indianer, Clowns, Piraten, Engelchen und Teufelchen und verliehen den Eltern den Neustädter Faschingsorden. Der Verein bot mit den Auftritten seiner beiden Kindergarden, der Jugendgarde und dem Jugendfunkenmariechen ein abwechslungsreiches Programm. Besonders gut kam die Einlage des Elferrats mit dem "Super-Mario-World"-Tanz an.

 

Für ihre Leistungen in der Garde erhielten Sandra Bieniok und Kate Krämer das Gardeleistungsabzeichen in Gold, Vanessa Wrusch, Sara Hahn, Laura Reiß, Celina Beck und Isabella Bittner wurden mit Silber ausgezeichnet. Pia Krall, Ellen Peters, Despina Schreml, Christina Seidel, Julia Löschl, Laura Enzmann, Sina Herbrecher, Emily Fink und Alessa Förster bekamen das Leistungsabzeichen in Bronze verliehen. Jo Herbrecher wurde zum Senator ernannt.

 

Die Gardemädchen und die Elferräte bildeten ein Spalier, durch das die Kinder schreiten mussten, um sich Faschingskrapfen abzuholen. Mehrmals ließen das Kinderprinzenpaar und die Männer vom Elferrat zur musikalischen Unterhaltung von "Tommy´s Musikbox" einen Bonbonregen auf die kleinen Faschingsnarren niederprasseln.

Tänzchen mit den Gardemädchen begeisterten schon die

kleinsten Besucher des Kinderfaschings.

Bilder: prh (2)

Bericht "Der Neue Tag" vom 13.02.2012

Striptease und Versteigerung

 

Am närrischen Donnerstag startet der Neustädter Faschingsverein zum Endspurt der diesjährigen Saison. Der Weiberfasching in der Stadthalle zählt zu den Höhepunkten der Veranstaltungen. Auch heuer bieten die Verantwortlichen ein großes Programm. Damit die Maschkerer in Stimmung kommen, gibt es zur Begrüßung ein Glas Sekt umsonst.

 

Nur am Weiberfasching ist ein Männer-Striptease zu sehen. Erstmals gibt es auch eine Versteigerung, bei der Elferräte für alle möglichen Tätigkeiten eingekauft werden können. Mit der Dirty-Dancing-Show legen die Verantwortlichen sogar noch eins drauf. Nicht fehlen darf die Maskenprämierung, bei der es viele Preise zu gewinnen gibt. Für Stimmungs- und Unterhaltungsmusik sorgt die Band "Top Secret" aus Weiden. Kartenreservierungen unter Telefon 09602-6177905. Tickets gibt es aber auch an der Abendkasse. (spz)

Bericht "Der Neue Tag" vom 13.02.2012

Geheimbund trifft sich an der Bar

Nur Eingeweihte kennen Stammtisch der Hofmarschälle

 

Beim Prinzenpaartreffen in der Stadthalle "steppte der Bär". Während sich die einen bei einem Tänzchen im Saal die Füße vertraten, ging es auch in der Bar hoch her. Bei einem kühlen Drink lässt es sich schließlich gut plaudern.

Und so mancher hat bei einer solchen Gelegenheit sogar seine "bessere Hälfte" kennen und lieben gelernt. Auf den ersten Blick also nichts Ungewöhnliches. Denkste. Denn was keiner bisher wusste: Es trifft sich seit rund neun Jahren immer am Prinzenpaartreffen eine Art "Geheimbund" in der Bar. Nur die Eingeweihten, die dazu gehören, wissen davon. Irgendwann im Laufe des Abends, der Zeitpunkt wird kurzfristig bestimmt und unter den "Auserwählten" sozusagen per Mundpropaganda weitergegeben, kommt der sogenannte "Hofmarschall-Stammtisch" zusammen.

 

Dabei sind jene, die sich um den weißen Stehtisch im Foyer gesellen, alles Hofmarschälle und Ehrenhofmarschälle. In der siebenköpfigen Runde sind nur Männer, mit einer Ausnahme: die Ex-Präsidentin des Neustädter Faschingsvereins, Monika Frischholz. Sie ist die einzige Frau, die dem Hofmarschall-Stammtisch angehört. Wie dies zustande kam? Das wusste Frischholz selbst nicht mehr. Des Weiteren gehören der Ehrenrunde der Neustädter Ehrenhofmarschall Karl-Heinz Bock und sein Hofmarschall-Nachfolger Tobias Frischholz, der Hofmarschall der Narrhalla Windischeschenbach, Dominik Neitz, Ehrenhofmarschall der Faschingsgesellschaft Tursiana Tirschenreuth Günter Fennerl, und deren Vorstand Klaus Behnke zu den Auserlesenen. Und so spontan sich die Stammtischrunde zusammen gesellte, so unbemerkt löste diese sich auch nach ein paar "scharfen Runden" wieder auf.

 

 

Ein jährlich wiederkehrendes Ritual. Beim Prinzenpaartreffen trifft sich der Hofmarschallstammtisch. Einzige Frau in der Männerrunde ist die Ex-Präsidentin des Neustädter Faschingsvereins, Monika Frischholz (2. v. rechts).

Bild: spz

Bericht "Der Neue Tag" vom 11.02.2012

Hoheiten sorgen für Heiterkeit

 

Bobbycar-Rennen beim Treff der Tollitäten - Überraschende

Wende kurz vor dem Ziel

 

Neustadt/WN. (spz) Jedes Jahr geben sich die amtierenden Faschingsregenten in einem anderen Ort ein Stelldichein. Anlässlich seines 30-jährigen Jubiläums hatte heuer der Verein Neustädter Faschingszug die Einladung an die "Hoheiten" in die Stadthalle ausgesprochen.

 

Vorsitzender Sebastian Scharnagl erinnerte an ein derartiges Treffen vor vielen Jahren in der Kreisstadt. "Das ist aber so lange her, dass ich mich an die Jahreszahl spontan gar nicht erinnern kann."

 

 

Kontakte knüpfen


Elf Prinzenpaare mit ihren Präsidenten und Präsidentinnen aus Wiesau, Waldeck, Tirschenreuth, Plößberg, Botzersreuth, Windischeschenbach, Weiden, Vohenstrauß, Hammerles und sogar aus Stulln gaben sich am Donnerstag die Ehre. Die Ausrichter hatten ein abendfüllendes Programm vorbereitet. Trotzdem blieb aber genügend Zeit, um bestehende Freundschaften zu vertiefen und neue Kontakte zu knüpfen.

Dazu gehörte auch der Austausch von Orden oder ein kleiner Drink an der Bar. Wer von den Hoheiten auch noch ein Küsschen erhaschte, durfte sich glücklich schätzen.

Neben dem offiziellen Teil mit Sektempfang und Eintrag ins Ordensbuch mussten die Tollitäten aber auch ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Dies kam bei den übrigen Gästen sehr gut an und sorgte für allgemeine Heiterkeit. Nachdem die Präsidenten ihren Prinzessinnen einen Schuh ausgezogen und in einer Kiste versenkt hatten, mussten die Prinzen die Schuhe wiedererkennen und an den Fuß ihrer Hoheit stecken. Dann galt es, im Durcheinander einer "Dschungelcamp-Kiste" einen Autoschlüssel zu finden. Damit konnten die im Nebenraum geparkten Sportwagen gestartet werden.

 

Finger weg vom Alkohol


Während die Männer die roten Bobbycars lenkten, mussten die Damen ihre Prinzen so schnell wie möglich in den Saal schieben. Ein Paar ging allerdings leer aus. Und wie das im Leben so ist, gerieten die flotten Fahrer auch noch in eine Polizeikontrolle. Faschingsvizepräsident-Polizist Daniel Sommer blieb natürlich nicht verborgen, dass alle Fahrer zu viel "Sprit" getankt hatten. "Alkohol am Steuer, das kommt teuer".

Am Ende war das Glück den Fußgängern Alexandra I. und Florian I. vom Waldecker Karneval-Verein hold. Sie hatten zwar keinen Sportflitzer ergattert, holten sich aber den Sieg.

Riesen Applaus gab es zu vorgerückter Stunde für den Schautanz der Neustädter Prinzengarde und den Super-Mario-Auftritt der Elferräte. Sie belohnten das begeisterte Publikum mit Zugaben. Das Duo "Fidi und Ritsch" sorgten mit ihrem reichhaltigen Musikrepertoire dafür, dass auch die Tänzer voll auf ihre Kosten kamen.

Bericht "Der Neue Tag" vom 07.02.2012

Bunte Garden, flotte Rhythmen

17 Gruppen aus Ostbayern zu Gast

 

Wackersdorf. (ggö/ch) Ob Zirkus, schönes Russland oder lateinamerikanische Gefilde: Die Jugendgarden der ostbayerischen Faschingsgesellschaften zogen die Zuschauer in der Mehrzweckhalle in ihre Traumwelten. Bunt und fröhlich ging am Sonntag das Treffen der 17 Gruppen der "Vereinigung ostbayerischer Faschings-Gesellschaften" über die Bühne.

 

 

Die Garde des Vereins Neustädter Faschingszug

lieferte eine beeindruckende Vorstellung in der gut

gefüllten Mehrzweckhalle ab.         Bilder: Götz

Das Zepter hielt Präsident Hans Frischholz aus Nabburg fest in Händen, die gastgebende "Seelania" aus Steinberg am See hatte die Halle hübsch dekoriert. Bis aus Ruhstorf und Windischeschenbach waren die Garden angereist, verwandelten die Halle in ihren schmucken Kostümen in ein buntes Faschingstreiben, untermalt von flotten Rhythmen.

Tanzmariechen ernteten wahre Beifallsstürme. Um Sieger oder Preise ging es aber nicht beim Jugendgardetreffen, sondern schlicht um jede Menge Spaß. Den verbreiteten auch die Prinzenpaare, die ihre Garden nach Kräften mit "Helau", "Oho", "Schluck-Auf" oder "Rumml-Rumml" unterstützten.

 

 

 

 

 

 

 

Sandra Bieniok (14) aus Neustadt beeindruckte als

Tanzmariechen und erntete dafür tosenden Applaus.

Zwei Bürgermeister, umgarnt von hübschen Prinzenpaaren

Wackersdorf. (ggö) Großer Empfang für 17 Gesellschaften beim diesjährigen ostbayerischen Jugendgardetreffen in Wackersdorf: Die Präsidentin der Seelania Steinberg, Elvira Weiß, hieß die Gäste aus Niederbayern und der Oberpfalz willkommen. Landesverbandspräsident Hans Frischholz freute sich besonders über die Jugendarbeit, die im ostbayerischen Raum von 82 Gesellschaften gepflegt werde. "Wir vergessen aber auch unsere älteren Mitbürger nicht", betonte er und verwies auf zahlreiche besuche in Seniorenheimen durch die Faschingsgesellschaften. Die Bürgermeister Thomas Falter (Wackersdorf) und Jakob Scharf (Steinberg am See) freuten sich als Gastgeber über das bunte Treiben in der Mehrzweckhalle. Beide tobten die viele Arbeit, die in den Gesellschaften geleistet werde.   Bild: Götz

Bericht "Der Neue Tag" vom 02.02.2012

Tollitäten föhnen Prunkwagen

70 Kartons voller Chipstüten und Popcorn sind bereits verstaut -

Vorbereitung für Faschingszug

 

Neustadt/WN. (spz) Keine drei Wochen mehr, dann schlängelt sich der Gaudiwurm durch die Straßen der Kreisstadt. Für die Organisatoren des Vereins Neustädter Faschingszug beginnt die heiße Phase der närrischen Zeit.

Schwer waren die Kartons zwar nicht. Trotzdem war es ein hartes Stück Arbeit, bis die Schachteln mit den Kartoffelchips auf den Prunkwagen geladen waren. Deshalb halfen alle mit. Auch das Prinzenpaar "Dagmar I. von Philologien" und Prinz "Sebastian II. vom Kesselhaus" (links oben), Vorsitzender Sebastian Scharnagl und Zeremonienmeister Georg Kunz (oben, von rechts) sowie der gesamte Elferrat packten mit an. Mit dabei war auch Bernhard Lang (oben, Dritter von rechts) der erste Elferrat-Pensionist. Bilder: spz

 

Bereits jetzt sind alle Aktiven, Kinder-, Jugend- und Prinzengarde, Funkenmariechen sowie Elferrat an den Wochenenden, meist sogar von Donnerstag bis Sonntag in der ganzen Region und bei eigenen großen Veranstaltungen unterwegs. Doch das sind nur die offiziellen Termine. Damit bei den Vorstellungen nichts danebengeht, ist zwischen den Auftritten auch noch Training anberaumt.

 

Arbeitsdienst statt Schlaf


Hinter den Kulissen laufen parallel die Vorbereitungen für den Faschingszug. Diese Aufgabe teilen sich Vorsitzender Sebastian Scharnagl und Zeremonienmeister Georg Kunz. Samstagmittag: Es ist eiskalt. Es schneit. Die meisten Aktiven waren die Nacht zuvor bei Bällen unterwegs und würden sich lieber unter der warmen Bettdecke noch eine Haube voll Schlaf gönnen. Doch der Vereinschef hat einen Arbeitsdienst anberaumt.

 

Der Prunkwagen des Prinzenpaares muss aufgemöbelt werden. Trotz der langen Nacht stehen der gesamte Elferrat und die Hoheiten, Prinzessin "Dagmar I von Philologien" und Prinz "Sebastian II von Kesselhaus", parat. Tanzmusik aus dem Lautsprecher hilft, dass die Arbeit etwas leichter von der Hand geht. Die Stimmung ist gut. Einige schnappen sich einen Besen und fegen den Staub, der sich während des vergangenen Jahres abgesetzt hat und die Spinnennetze vom Narrenschiff.

 

Die Regenten versuchen mit einem Föhn die aufgeklebten Namenszüge ihrer Vorgänger abzulösen. Unterdessen rangiert Sebastian Scharnagl senior den Anhänger mit wertvollem Inhalt vor die Maschinenhalle in Oberndorf. Innerhalb kürzester Zeit sind die 70 Kartons mit Mini-Chips ausgeladen, die Scharnagl und Andreas Koller in der Woche zuvor in Neunburg geholt hatten. In Gemeinschaftsarbeit hievt das Team sie auf den Wagen. Der Inhalt einiger Pappkartons wird in eine der großen Holzkisten, die auf dem Wagen verteilt stehen, gefüllt. Die anderen Schachteln werden in einer Ecke gestapelt.

Ein weiteres Depot steht für das ebenfalls von den Zuschauern beliebte Popcorn bereit. Die Kisten für Bonbons, Kiwis und frische Brezen werden aber erst am Faschingssonntag bestückt. Die übrigen Zugteilnehmer können ihr Kontingent am 18. Februar von 11.30 bis 12 Uhr am Parkdeck abholen.

Insgesamt lässt sich der Faschingsverein allein das Auswurfmaterial gute 2000 Euro kosten. Dazu kommen Ausgaben für Gema, Gebühren, Versicherungen und ein Mittagessen für alle Prinzenpaare. Auf die Frage "Wie finanziert sich das?", antworten Scharnagl und Kunz: "Einzige Einnahmequelle ist der Verkauf der Faschingsabzeichen."

 

Bei schönem Wetter und etwas Glück könnten damit wenigstens die Unkosten für den Zug abgedeckt werden. "Im ungünstigen Fall zahlt der Verein eben drauf." Trotz allem stehe der Spaß für die Bevölkerung im Vordergrund, so die beiden Zug-Manager.

Bernhard Lang, Georg Kunz, Sebastian Scharnagl (von rechts) und die Regenten

Prinzessin "Dagmar I. von Philologien" (vorne, links) sowie Prinz "Sebastian II. vom Kesselhaus" (dahinter, halb verdeckt) füllten die ersten Holzkisten des Prunkwagens

mit Chips aus Neunburg.

Kehraus beginnt um 19 Uhr

 

In die ganz heiße Phase treten die Aktiven am Faschingssamstag mit der Mobilmachung ein. Am Rosenmontag besuchen sie Firmen und karitative Einrichtungen. Und am Faschingsdienstagnachmittag ist Spaß und Trubel für Kinder in der Stadthalle angesagt, bevor um 19 Uhr der Kehraus steigt.

"Geschlafen wird in den letzten Tagen, soweit möglich, immer wieder einmal ein paar Stunden zwischen den Auftritten", schmunzeln Vorsitzender und Zeremonienmeister. "Am anstrengendsten ist die Zeitknappheit."

 

Infos zum Zug und zur Anmeldung: http://www.faschingsverein-neustadt.de

Bericht "Der Neue Tag" vom 30.01.2012

Riesenstimmung bei närrischer Ausnahmeerscheinung

 

Faschingsball der DJK lockt gut gelaunte Maschkerer ins Sportheim - Applaus für tolle Auftritte

 

Neustadt/WN. (krb) Die Älteren können sich bestimmt noch an die Zeiten erinnern, als jedes Wochenende, und da auch noch beinahe an jedem Tag, Fasching gefeiert wurde. Jeder Verein hatte seine Veranstaltung, und beim Sportlerball beim Walbert musste man gar Glück haben, wenn man noch eine Eintrittskarte bekommen wollte.

 

 

 

"Ja verreck ...".

Da hat wohl jemand einen

gewaltigen Kalauer losgelassen.

Diese Zeiten sind leider Vergangenheit, und heute ist es beinahe die Ausnahme, wenn ein Verein in der Kreisstadt, außer dem Faschingsverein selbst, einen Ball abhält. Diese alte Tradition haben die Fußballer der DJK Neustadt aufrechterhalten. Am Samstag waren alle Faschingsnarren der Kreisstadt ins DJK-Sportheim zum Fußballerfasching eingeladen.

 

Abteilungsleiter Achim Neupert stand an der Kasse, und schon wenige Minuten nach 20 Uhr schallte der Neustädter Schlachtruf "Neustadt Helau" durch die Gaststätte. Der Verein Neustädter Faschingszug zog ein mit all seinen Aktiven. Prinz Sebastian II. vom Kesselhaus und Prinzessin Dagmar I. von Philologien ließen es sich nicht nehmen, zu ihrem Volk zu sprechen und den Fußballern einen schönen und unterhaltsamen Abend zu wünschen. Und schon ging das lustige Treiben weiter - die bezaubernde Prinzengarde hatte ihren Auftritt. Als dann noch Funkenmariechen Sandra Linsmeier ihren Schautanz auf die Tanzfläche zauberte war die Stimmung völlig losgelöst.

 

Die beiden DJs Holger Striegl und Dieter Moser verstanden es ausgezeichnet, die Besucher mit Musikkonserven zu unterhalten und die Stimmung hoch zu halten. Natürlich gab es im Laufe des Abends Faschingsorden. Bei den Schautänzen des Elferrates und der Prinzengarde kannte der Beifall keine Grenzen. Dicht umlagert war den ganzen Abend die Sportlerbar, und wenn man den Aussagen von so manchem Besucher glauben kann, dann graute bereits der Morgen als die letzten Gäste gingen.

 

 

Autsch: Die Landung tut bestimmt

alles andere als gut.


Aber so ein durchtrainiertes Funkenmariechen

ist hart im Nehmen.

Bericht "Der Neue Tag" vom 28.01.2012

Karten für Faschingstermine

 

Am 3. Februar müssen die vorbestellten Karten für Kinder- und Weiberfasching sowie Lumpenball im Foyer der Stadthalle abgeholt werden, am 10. Februar für den Lumpenball sowie den Weiberfasching. An beiden Terminen ist die Abholung zwischen 17 und 19 Uhr möglich. Karten, die nicht abgeholt werden, gehen in den Verkauf zurück.

Der Kartenvorverkauf endet am 10. Februar.

Bericht "Der Neue Tag" vom 26.01.2012

Zusagen von drei Prinzenpaaren

Narren der Kreisstadt besprechen mit Hilfsdiensten, Behörden und Teilnehmern Faschingszug

 

Neustadt/WN. (spz) Bisher haben sich 15 Gruppen für den Gaudiwurm am Faschingssonntag angemeldet. Die Faschingsgesellschaften Vohenstrauß, Stammtisch Botzersreuth und Plößberg werden mit ihren Prinzenpaaren den Zug bereichern. Die Nachbarn aus Weiden haben ihre Teilnahme bereits abgesagt.

 

Drei Kapellen sorgen für musikalischen Schwung. Eine feste Zusage gibt es bisher jedoch nur von der "Plößberger Fasnachtsmusik". Zur Vorbereitung des Faschingszugs trafen sich am Montag die Verantwortlichen des Veranstalters mit Vertretern von Feuerwehr, Rotem Kreuz und Polizei sowie Teilnehmern im Gasthof "Weißes Rössl". Die Aufstellung erfolgt ab 13 Uhr auf dem Legat-Parkplatz und für die großen Wägen in der Inneren-Flosser-Straße, informierte Zeremonienmeister Georg Kunz.

Für die Fahrer gilt striktes Alkoholverbot. Jedes Fahrzeug wird von vier Personen zu Fuß eskortiert. Es darf nur handelsübliches Konfetti, aber keine Papierreste ausgeworfen werden. Das Abschießen von Waffen, Böllern oder Kanonen, auch mit Papierschnitzeln ist verboten.

Bonbons und Kiwis


Für die Besucher gibt es Popcorn, Chips, Bonbons, Brezen und Kiwis. Das Auswurfmaterial soll durch den Verkauf von Faschingsabzeichen finanziert werden. Die Anstecker kosten 1,50 Euro und werden sowohl vor dem Zug von der Faschingsgesellschaft "Senk- und Spreizfuß" als auch in der Woche vorher von Gardemädchen im Stadtgebiet verkauft.

 

Der Zug startet um 14 Uhr und nimmt den gewohnten Weg über den Stadtplatz zur Unteren Vorstadt. Wendepunkt ist bei der Verkehrsinsel vor der Graderkreuzung. Am Parkdeck löst sich der Gaudiwurm auf.

Anschließend lädt der Förderverein zur "After-Zug-Party" ins Parkhaus ein. Das offizielle Ende der Sause ist vom städtischen Ordnungsamt auf 23 Uhr festgelegt. Polizeihauptkommissar Alfred Kunz von der Polizeiinspektion gab bekannt, dass die Bundesstraße ab 11 Uhr gesperrt wird. "Um 17 Uhr muss die Fahrbahn wieder freigegeben werden."

Rote Kennzeichen sind für Fahrzeuge, die am Faschingszug teilnehmen, nicht erlaubt. Die Fahrzeuge müssen zugelassen und versichert sein. Die Fahrer müssen im Besitz eines erforderlichen Führerscheins sein. Für sie gilt striktes Alkoholverbot.

Kunz erinnerte daran, dass sich im vergangenen Jahr Maskierte mit fremdenfeindlichen Plakaten unter die Zugteilnehmer gemischt hatten. Die Organisatoren hoffen, dass sich dies heuer nicht wiederholt. Kunz appellierte an Zuschauer und Zugteilnehmer, die Augen offen zu halten. Er riet dazu, sofort per Handy die Polizei unter der Nummer 110 oder unter 09602/94020 informieren. Hilfreich wäre eine diskrete Beobachtung der verdächtigen Personen.

 

Anmeldung noch möglich


Vorsitzender Sebastian Scharnagl und die Verantwortlichen des Vereins Neustädter Faschingszug hoffen, dass in den nächsten Tagen noch viele Anmeldungen eingehen. "Das hohe Niveau der Veranstaltung soll auch neue Teilnehmer zum Mitmachen anregen." Es brauche kein regionales Thema aufgegriffen werden, auch andere Ideen seien eine Bereicherung.

Ein Anmeldeformular finden Interessierte auch im Internet auf der Seite des Faschingsvereins unter der unter der Adresse Rubrik Download.

Bericht "Der Neue Tag" vom 21.01.2012

Närrisches Regententreffen

 

Am Donnerstag, 9. Februar, lädt der Verein Neustädter Faschingszug zum regeionelaen Prinzenpaartreffen in die Stadthalle ein. Neben der eigenen Regentschaft werden sich Tollitäten aus den benachbarten Ländereien an diesen Abend ab 18 Uhr die Ehre geben.

 

Präsident Stephan Lang wird zusammen mit den Neustädter Tollitäten, Prinzessin Dagmar I. von Philologien und Prinz Sebastian Ii. vom Kesselhaus, die Vorstellung der Prinzenpaare übernehmen.

Anschließend wird zum gemeinsamen Ehrenwalzer aller anwesenden Hoheiten gebeten.

 

Die Neustädter Prinzengarde, die Jugendgarde, das Funkenmariechen Sandra Linsmeier, das Jugendfunkenmariechen Sandra Bieniok sowie der Elferrat werden mit hochklassigen karnevalistischen Tänzen die Gäste begeistern. Einige Spiele zwischen den Tollitäten werden diesen Abend versüßen. Für die musikalische Umrahmung sorgen die Teddyboys "Fidi & Rich".

 

Karten für diese Veranstaltung gibt es täglich von 9 bis 18 Uhr unter Telefon 09602/6177905.

Der Eintritt ist frei. (krb)

Bericht "Der Neue Tag" vom 19.01.2012

Besprechung Faschingszug

 

Zum Höhepunkt des närrischen Treibens wird sich am Faschingssonntag wieder der Gaudiwurm, einer der größten in Nordostbayern, durch die Kreisstadt schlängeln. Neben der großen Politik sollen auch lokale Themen aus Neustadt und der Umgebung aufgegriffen werden. Der Verein Neustädter Faschingszug hofft auf die bewährte Unterstützung der Vereine. Deren Vertreter sind deshalb am Montag um 20 Uhr zu einer Vorbesprechung ins Gasthaus "Weißes Rössl" eingeladen. (prh)

Bericht "Der Neue Tag" vom 16.01.2012

Stadtwurst-Ring in der Schatztruhe

Bürgermeister bringt Narren Stärkung mit - Furioses Programm beim Inthronisationsball

 

Neustadt/WN. (krb) "Hier bin ich Narr, hier darf ich es sein." Endlich ist für Faschingsfans die lange Zeit des Wartens vorbei. Sie können die wenigen Wochen bis zum Aschermittwoch genießen. Ein außergewöhnliches Beispiel guter Unterhaltung war der Inthronisationsball des Vereins Neustädter Faschingszug in der Stadthalle. 100 Mitwirkende, tolle Auftritte, ausverkauftes Haus, prächtiges Tanzorchester. So wurde in der Kreisstadt bis weit nach Mitternacht gefeiert.

Es gibt Fliegenpilze in Spargelform und Fliegenpilze in etwas rundlicher Ausführung. Aber alle haben sie eines gemeinsam, den Spaß beim Tanz zu Super-Mario-World. Der Elferrat trumpfte mächtig auf. Bilder krb (3)

Bereits im Vorfeld des Eröffnungsballs wurde klar, dass sich in diesem Jahr etwas Besonderes anbahnt. Faschingsgesellschaften aus Beratzhausen, Sulzbach-Rosenberg und natürlich aus Botzersreuth waren mit ihren Regenten nach Neustadt gekommen, um Prinz Sebastian II. vom Kesselhaus und Prinzessin Dagmar I. von Philologien sowie dem Kinderprinzenpaar Jonas I. und Julia I. ihre Aufwartung zu machen. Selbst beim Eintritt merkte man, dass an diesem Abend etwas in der Luft lag. Statt den üblichen Rosen gab es eine Flamingoblume von der Gärtnerei Steinhilber, und dann brannte ein unglaubliches Feuerwerk der Unterhaltung ab. Die beiden Kinderprinzengarden bezauberten alleine schon durch ihre Kostüme, dann folgte eines der Aushängeschilder des Neustädter Faschings: die Jugendgarde.

Super aufgelegt präsentierte sich auch die Prinzengarde und natürlich die Funkenmariechen. Was hier in monatelangen Proben einstudiert wurde, ist mehr als bemerkenswert. Egal, ob Kinderfunki Marie Spachtholz, Jugendfunki Sandra Bieniok oder Funkenmariechen Sandra Linsmeier - alle drei bekamen tosenden Beifall und Bravorufe.

Rock oder Neue Deutsche Welle - bei ihrer Zeitreise durch die Musikepochen rief die Prinzengarde bei den Zuschauern viele Erinnerungen wach. Am Ende war den Akteuren tosender Applaus gewiss.

Aufpasser und G'scheite


Die Übergabe der Stadtkasse und der Stadtschlüssel an die Narren war obligatorisch. "Das Motto dieses Jahres (Der Stadtplatz ist jetzt renoviert, der schwarze Kater stolz marschiert) kommt aus vollem Herzen. Wir haben in Neustadt 5892 Einwohner, darunter sind unzählige Stadtplaner, Wasserleitungsverleger, Pflasterer; 1357 Aufpasser und sonstige G'scheite. Und nachdem viele nicht wissen, dass es auch bei uns Platanen gibt, haben wir den 35-jährigen Platanen-Baum vor dem Rathaus auf den Namen Schorsch getauft", stellte Bürgermeister Rupert Troppmann fest.

Als besondere Überraschung zauberte das Stadtoberhaupt aus seiner Schatztruhe einen Ring Stadtwurst, der nach seinen Worten nahrhaft ist und Kraft für die Faschingszeit verleiht.

Die ersten beiden Orden gingen an den Bürgermeister und seine Frau Petra. Im weiteren Verlauf des Abends wurde Elmar Linsmeier zum Ehrensenator ernannt, und zahlreiche Gäste erhielten ebenfalls Faschingsorden. Gegen Mitternacht stieg die Neugier natürlich immer mehr. Was wird der Elferrat in diesem Jahr darbieten? Die Männer überraschten mit einer sehr gut choreografierten Einlage zum Thema "Super-Mario-World".

Bürgermeister Rupert Troppmann überraschte bei der Übergabe der Stadtkasse die närrischen Tollitäten mit einer Stadtwurst, die er zur Stärkung für die fünfte Jahreszeit mitgebracht hatte.

Ausruhen? Fehlanzeige


Nach dieser gelungenen Präsentation war es gegen 1.30 Uhr so weit: Die Prinzengarde kam mit ihrem Showtanz aufs Parkett. Sie zauberte eine Zeitreise durch die Musikepochen in den Saal und erhielt tosenden Applaus.

Ein besonderes Lob verdiente sich das OM-Tanzorchester. Nicht nur, dass es für einen solchen Ball ein musikalisches Highlight ist, nein, die Besucher hatten kaum Gelegenheit sich auf den Plätzen auszuruhen, schon wurde zur nächsten Tanzrunde gebeten.

Bericht "Der Neue Tag" vom 14.01.2012

Auf in die Gaudi-Schlacht:

Neustädter Faschingszug legt mit dem Inthronisationsball los

Neustadt/WN. (krb) Die Vorbereitungen für die Faschingssaison sind abgeschlossen. Die Generalprobe am Donnerstag hat deutlich gezeigt, dass der Verein Neustädter Faschingszug bestens gerüstet ist. Auf zahlreichen Bällen und Auftritten wollen heuer rund 100 Aktive zeigen, was sie können. Mit dabei sind die zwei Kindergarden, die Jugendgarde, die Prinzengarde, die beiden Prinzenpaare, der Elferrat samt Hofstaat und natürlich das Kinderfunkenmariechen Marie Spachtholz, das Jugendfunkenmariechen Sandra Bieniok sowie das Funkenmariechen Sandra Linsmeier. Am Samstag fällt mit dem Inthronisationsball in der Stadthalle um 20 Uhr der Startschuss für das närrische Treiben in der Kreisstadt. Vorsitzender Sebastian Scharnagl ist sehr stolz, dass die Veranstaltung fast ausverkauft ist. Wer noch keine Karten für das Spektakel hat, kann noch Restkarten an der Abendkasse in der Stadthalle kaufen. Für Stimmung sorgt das OM-Tanzorchester. Bild: krb

Bericht "Der Neue Tag" vom 13.01.2012

Neustadt/WN. (prh) Der Fasching rollt ununterhaltsam auf die Kreisstadt zu. Am Samstag legt der Verein Neustädter Faschingszug mit dem Inthronisationsball in der Stadthalle los. am 5. Februar ist dort um 14 Uhr Kinderfasching und am 9. Februar um 18 Uhr das Prinzenpaartreffen.

 

Auch beim Weiberfasching am 16. Februar dürfte es rund gehen. Ein Höhepunkt steht mit dem Lumpenball am 17. Februar sowie dem großen Faschingszug am 19. Februar an. Den Schlussakkord setzt der Kehraus am 21. Februar. Eine kleine Verlängerung gibt es allerdings noch: Am 25. Februar, also am Samstag nach dem Aschermittwoch, treffen sich die harten Kerle noch einmal um 19 Uhr zum 7. Oberpfälzer Männerballettturnier in der Stadthalle.

 

Karten für sämtliche Veranstaltungen gibt es täglich unter Telefon 09602/6177905 von 9 bis 18 Uhr.

Bericht "Der Neue Tag" vom 11.01.2012

Tanz um den Computer

 

Elferrat im Verein Neustädter Faschingszug bereitet sich auf den Inthronisationsball vor

 

Neustadt/WN. (prh) Ein Computerspiel steht im Mittelpunkt des Showtanzes des Elferrats im Verein Neustädter Faschingszug. Mehr wird nicht verraten. Wer die Truppe kennt, weiß, dass sich die elf Herren mit ihren Trainerinnen Manuela Bäumler und Jeannette Jätschmann etwas Originelles einfallen ließen. Premiere ist am Samstag beim Inthronisationsball.

 

 

"Der Absturz funktioniert bereits", gibt Bernhard Lang schmunzelnd preis. Er ist das Urgestein des Elferrats und kann nächstes Jahr auf sage und schreibe 30-jährige Zugehörigkeit blicken. Ohne Fasching kann sich der Neustädter ein Leben gar nicht vorstellen. Fast so lange dabei ist auch Josef Moldaschl.

 

Der "Bepp´m" bringt es auf 27 Jahre und bezeichnet sich selbst als absoluten Faschingsnarrn. "Du musst schon von der Sache überzeugt sein, sonst geht es nicht", erklärt er. Lang und er wollen in Zukunft aber mehr im Hintergrund für den Faschingsverein arbeiten. Der Chef des Elferrates ist Tobias Prem. Weiter dazu gehören Christian Jätschmann, Julian Kuttner, Ulli Müller, Johannes Nagler, Sven Oellinger, Gerald Peter, Kevin Hammer und Christian Schmid.

 

Neue Gesichter gibt es auch in der Truppe. So sind erstmals Erik Marschall, Andreas Liebs, Andreas Gollwitzer, Michael Grüner und Andreas Krös dabei. Letzterer ist den Faschingsnarren sicher noch vom letzten Jahr als Prinz Andreas I. von Bayerntreu in Erinnerung.

 

Heuer macht er nun in dem Herrengremium mit. "ich wollte den Fasching einmal anders erleben", gibt er zu. Der 19-jährige Erik Marschall war letztes Jahr auf jedem Faschingsball der Neustädter. "Die Stimmung hat mir so gut gefallen, dass ich mich entschloss, heuer im Elferrat mitzumachen".

 

Von den Herren machen heuer übrigens Johannes Nagler, Julian Kuttner und Kevin Hammer beim Showtanz der Prinzengarde mit. Für den Elferrat geht der Fasching übrigens in die Verlängerung. Er endet für die Jungs erst am Samstag nach dem Aschermittwoch. Am 25. Februar findet nämlich um 19 Uhr in der Stadthalle das Männerballett-Turnier statt.

Bericht "Der Neue Tag" vom 10.01.2012

Neustadt legt den Thron tiefer

 

Teilnehmer bereiten sich auf Ostbayerischen Faschingszug in Weiden

vor - Organisator unzufrieden

 

Weiden. (ca) Zuspruch kommt von der Konkurrenz aus Neustadt/WN. "Das wird bestimmt was Schönes in Weiden", sagt Sebastian Scharnagl, Vorsitzender des Vereins "Neustädter Faschingszug". Dem Weidener Narrhalla-Präsident Gerhard Ertl ist nicht mehr zum Spaßen zumute. Die Organisation des Ostbayerischen Faschingszugs am 12. Februar in Weiden bereite "nichts als Probleme":

"Nie wieder."


33 Gruppen haben sich bisher angemeldet (darunter die Altbairischen, "Höhe 308", die "Roten Socken", der Detag-Schimmel). Laufend kämen weitere hinzu. Wie etwa die Pleysteiner Faschingsgesellschaft am Dienstag. Dabei haben gerade die "Pulverstoffel" aus Pleystein ein riesiges Problem: Ihr Wagen mit dem "Pulverturm" dürfte das Obere und Untere Tor sprengen. Maximal 3,20 Meter dürfen Gefährte hoch sein, um passieren zu können. "Wir schauen, ob wir da technisch etwas verändern können", kündigt Pleysteins Bürgermeister Johann Walbrunn an. "Wir kommen auf jeden Fall."

3,20 Meter. Da muss auch der Neustädter Faschingsverein seinen Prunkwagen etwas eindampfen. Der Thron für die Prinzenpaare wird abgesenkt, die Boxen werden abgebaut. Nicht alle können so flexibel sein. Die Feuerwehr Iffelsdorf (Pfreimd), berühmt für ihre spektakulären Faschingswagen, wird nicht nach Weiden kommen. Im letzten Jahr kutschierten die Iffelsdorfer ein Riesen-Mammut durch die Straßen. Allein die Stoßzähne wären der Garaus für die Altstadttore.

 

Klage über Auflagen


Die Zähne fährt inzwischen auch der Weidener Narrhalla-Präsident Ertl aus. Fasching ist da plötzlich nicht mehr lustig. Er klagt über extrem viele Auflagen und viel Bürokratie, auch aus dem Weidener Rathaus. Bei ihm trudeln Bescheide über Bescheide ein. "Wir werden von der EU regiert." Kein Alkohol-Ausschank von den Wagen, kein Konfetti, keine Fahrzeuge mit roten Kennzeichen...

Der Weidener Ostbayerische Faschingszug wird auch mit etwas weniger "Tschingderassabum" ausfallen. Die Narrhalla ist nämlich nicht bereit, Kapellen zu bezahlen. "Anfragen haben wir genug, aber die wollen alle cash." Bisher marschiert daher nur der Musikzug aus Hirschau mit. Dafür verspricht Ertl bei der "After-Zug-Party" auf dem Oberen Markt mit den "Isartaler Hexen" Riesenstimmung.

Riesenstimmung, die auf das Budget drückt. Das liebe Geld! Die Narrhalla Weiden will den Zuschauern kein Eintrittsgeld abknöpfen, hat aber Kosten (die "Isartaler Hexen", die Veranstaltungshaftpflichtversicherung, Sanitätsversorgung...). Die GEMA muss daher in Weiden jede Gruppe selbst bezahlen (13,50 bis 26,50 Euro).

 

Vielleicht ein Grund, warum die Anmeldungen bisher nicht so richtig fluppen.

In Neustadt/WN geht der Faschingszug eine Woche später über die Bühne. Scharnagl rechnet für den Neustädter Faschingszug am 19. Februar wieder mit 65 bis 75 Startnummern. Je nach Wetterlage kamen zwischen 10 000 und 20 000 Besucher.

Hier übernimmt der Verein "Neustädter Faschingszug" die GEMA für alle. Auch Kapellen werden hier für ihren Aufwand entschädigt. Sebastian Scharnagl kennt die Nöte der Vereine: Ein Faschingszug-Tag kostet schnell ein paar hundert Euro - mit Wurfmaterial, Bus für die Garden, Schlepper etc. "Nicht jeder Verein hat soviel Geld auf der Seite."

Auf ihre Kosten kommen die Neustädter Faschingsfreunde zum einen mit dem Verkauf von Abzeichen an die Zuschauer (1,50 Euro das Stück). "Aber das ist eine eher schleppende Geschichte", räumt Scharnagl ein. Einnahmen bringt auch die Konzession für den Ausschank entlang des Zugs: Wer eine Theke aufbaut, zahlt an den Faschingsverein.

Und letztlich sorgt seit drei Jahren die "After-Zug-Party" an der Stadthalle am Ende sogar für ein Plus. "Ohne Parkdeck-Party hatten wir alle Jahre so 500 bis 700 Euro Minus."

 

Windräder ein Thema


Scharnagl freut sich über hoffentlich viele Motivwagen (die niedrigste Stelle in Neustadt/WN misst übrigens 4,90). "Wir wollen nicht bloß Lkw-Auflieger, auf denen tausend Leute plärren, sondern das traditionelle Ausspielen stärken." Die Überzeugungsarbeit bei den Teilnehmern in den letzten fünf Jahren habe sich gelohnt. In diesem Fasching werden sich wohl ein paar Windräder drehen - ob die auch in Weiden durch die Tore passen?

Bericht "Der Neue Tag" vom 09.01.2012

Extravagant und phantasievoll

 

Prinzengarde studiert seit April neues Tanzprogramm ein - Inthronisationsball am Samstag

 

Neustadt/WN. (prh) Neue Wege in Sachen Show- und Gardetanz beschreitet heuer die Prinzengarde, das Aushängeschild des Vereins "Neustädter Faschingszug". Die Show soll extravagant und ausgestattet mit phantasievollen Kostümen über die Bühne gehen.


 

Den Gardetanz haben die jungen Damen ebenfalls völlig neu einstudiert. Mehr verraten die 15 Tänzerinnen und ihre Trainerinnen nicht, denn sie wollen mit ihrem Auftritt beim Inthronisationsball am Samstag die Besucher überraschen.

 

Seit April sind Susanne Eck, Anna Eiszrich, Tina Frimberger, Julia Fleischmann, Sabine Geiler, Corinna Lang, Elisabeth Lang, Anja Lindner, Catharina Lindner, Anna-Karina Maitschke, Teresa Sailer, Lisa Schedl, Julia Schmid, Vanessa Schwarz und Julia Urban im Training für die bevorstehende Saison. Erstmals dabei sind Tina Frimberger, Teresa Sailer, Julia Urban, Sabine Geiler und Anna-Karina Maitschke. Sie sind aus der Jugendgarde nachgerückt.

 

Mit vollem Elan dabei

 

Die erfahrenste Tänzerin dürfte zweifellos Corinna Lang sein, den Besuchern der vergangenen Saison sicher noch als Prinzessin "Corinna I. vom Urgestein" gut in Erinnerung. Seit 18 Jahren tanzt sie für den Faschingsverein und war bereits im Jahr 2000 Kinderprinzessin. "Ich habe alles mitgemacht und bin auch weiterhin mit vollem Elan dabei.", gesteht sie.

 

Auch die Neuen in der Prinzengarde fiebern ihrem ersten Auftritt entgegen. Bereits acht Jahre dabei ist die 14-jährige Anna-Karina Maitschke. Sie hat kein Problem damit, für ihre Leidenschaft fast das ganze Jahr über viel Freizeit zu opfern. Tina Frimberger schätzt den tollen Zusammenhalt in der Truppe. "Allerdings wird in der Prinzengarde schon mehr verlangt als in der Jugendgarde", gibt sie zu.

 

Auf die 14 Tänzerinnen und Gardemajor Susanne Eck warten über 20 Auftritte.

 

Den völlig neuen Gardemarsch brachten ihnen Stephanie Bauer-Riebl, Carina Gronauer und Birgit Schmid bei. Für den Showtanz sind ebenfalls die drei Trainerinnen verantwortlich. Die Choreographie stammt von Katharina Lang.

 

Karten für den Inthronisationsball in der Stadthalle gibt es unter Telefon 09602/6177905

(täglich von 9 bis 18 Uhr).

Bericht "Der Neue Tag" vom 07.01.2012

Mit Persönlichkeit und Lokalkolorit

Selbst gemacht statt vorgefertigt: Verein Neustädter Faschingszug stellt neues Ehrenzeichen vor

 

Neustadt/WN. (prh) Einiges von der Persönlichkeit der Regenten gibt der brandneue Orden des Vereins Neustädter Faschingszug preis. Er enthält aber auch, wie in der Vergangenheit, mit der Anspielung auf die Stadtplatzsanierung eine Prise Lokalkolorit. Zum 22. Mal entwarf der Neustädter Designer und Modelleur Lutz Zettler das Ehrenzeichen, das ab 14. Januar unters närrische Volk gebracht wird.

"Wir sind mit Sicherheit eine der ganz wenigen Faschingsgesellschaften in der Region, die keine vorgefertigten Orden verwendet. Wir bringen unsere Ideen ein und lassen das Faschingsehrenzeichen für jede Saison neu entwerfen", erklärt Ordensminister Jürgen Hecht. Seit vielen Jahren hat er mit Designer Zettler, selbst Mitglied im Faschingsverein, einen idealen Partner, der die gemeinsamen Ideen in Entwürfe für die Produktion umsetzt.

 

 

 

 

Ein gelungenes Ehrenzeichen.

Es wird am Inthronisationsball am 14. Januar erstmals unters närrische Volk gebracht.

Bericht "Der Neue Tag" vom 04.01.2012

Tanz und Akrobatik

Spagat? Eine ihrer leichtesten Übungen. Sandra Linsmeier und Sandra Bieniok sind Funkenmariechen und Jugendfunkenmariechen

des Vereins Neustädter Faschingszug. Bild: prh

Neustadt/WN. (prh) Wenn Sandra Linsmeier und Sandra Bieniok übers Parkett wirbeln, reißen sie die Ballbesucher zu Beifallstürmen hin. Als Funkenmariechen und Jugendfunkenmariechen des Vereins Neustädter Faschingszug e.V. haben sie es nun schon im zweiten Jahr drauf. Ihre Auftritte sind eine Mischung aus Tanz und Akrobatik.

Sandra Linsmeier (18), angehende Erzieherin, tanzt bereits seit zehn Jahren für den Faschingsverein. Vor zwei Jahren wurde sie vom Vorstand angesprochen, ob sie nicht Funkenmariechen machen möchte. Sie war gleich Feuer und Flamme. "Ich muss auch nicht mehr trainieren als die anderen, aber meine Übungen sehen etwas anders aus", verrät sie. Die Ballbesucher dürfen sich auf einen flotten Solotanz freuen. Mehr wird vor der Premiere beim Inthronisationsball nicht preisgegeben.

Jugendfunkenmariechen Sandra Bieniok genießt seit ihrem vierten Lebensjahr eine klassische Ballettausbildung in Weiden. Das kommt ihr natürlich bei ihrem Solotanz zugute. Seit sie sechs ist, tanzt die 14-Jährige beim Neustädter Faschingsverein. "Mein Tanz ist eine Mischung als Tanz und Akrobatik mit hohem Tempo", verrät sie. Trainiert werden die beiden von Stephanie Bauer-Riebl, Carina Gronauer und Birgit Schmid. Karten für den Inthronisationsball (14. Januar, Stadthalle) gibt es unter Telefon 09602/6177905, täglich von 9 bis 18 Uhr.

Bericht "Der Neue Tag" vom 31.12.2011

Pirkerin an der Spitze

Jugendgarde übt unter drei Trainerinnen

Beim Einmarsch zum Inthronisationsball führt Laura Reiß (vorne, Dritte von links)

die 16 Teens der Jugendgarde an. Erstmals dabei ist Daniela Friemel aus Weiden

(vorne, links) Bild: prh

   

Neustadt/WN. (prh) Laura Reiß aus Pirk ist die Längste unter den Mädchen, die in der Jugendgarde des neustädter Faschingsvereins tanzen. Deshalb führt die 14-jährige Pirkerin auch die Truppe beim Einmarsch in die Stadthalle an. Bereits im fünften jahr ist sie für die Kreisstädter aktiv. Die Vorbereitungen für den ersten großen Auftritt beim Inthronisationsball am 14. Januar neigen sich dem Ende zu.

 

Seit April üben die 16 Mädchen mit den Trainerinnen Manuela Bäumler, Barara Huber und Sabine Weiß wöchentlcih eineinhalb Stunden. "Die Mädchen im Alter zwischen elf und 15 Jahren sind praktisch das ganze Jahr über zusammen. Nur in den Ferien gibt es eine Pause", erzählt Bäumler.

 

Die 26-jährige Altenstädterin ist seit 16 Jahren aktiv. trainiert seit sieben jahren die jugendgarde und seit acht jahren auch noch zusätzlich den Elferrat. "Vor allem das Training mit den Teens kann manchmal ganz schön anstrengend sein. Sie ziehen zwar gut mit, haben hin und wieder aber auch Durchhänger", berichtet sie. Aber das dürfte im pubertierenden Alter normal sein.

Davon erzählt auch Huber, 32 Jahre alt, und Mutter von zwei Kindern im Alter von zwei und drei Jahren. Es sei nicht immer einfach, das Training zu zeiten, wo sie den eigenen Nachwuchs ins Bett bringen müsste, zu leiten. "Aber wir sind ja zu dritt und meine Kolleginnen machen das ebenfalls super". Momentan gibt es allerdings eher nur eine Trainerkollegin, die mit den Mädchen arbeitet. Sabine Weiß sieht der Geburt ihres ersten Kindes entgegen. Trotzdem kommt sie regelmäßig vorbei und beobachtet die Fortschritte der jungen Tänzerinnen.

 

Erstmals dabei ist die 13-jährige Wirtschaftsschülerin Daniela Friemel aus Weiden. Ihre Freundin Jasmin Prössl hat sie zum Mitmachen animiert. "Ich freue mich auf den ersten Auftritt, auch wenn ich etwas nervös bin", gibt sie zu. Aufgeführt wird am 14. Januar ein klassischer Gardetanz, der jetzt den letzten Schliff bekommt. Dem ersten großen Auftritt in der aktuellen Faschingssaison fiebern außerdem Celina Beck, Justice und Michelle Bernklau, Isabella Bittner, Laura Ernsberger, Alessa Förster, Emma Kost, Melina Krall, Kate Krämer, Benita Peters, Jasmin Prössl, Angelina Sollfrank, Lisa Stifter und Kathrin Üblacker entgegen.

 

Reiß schätzt neben dem regelmäßigen Training vor allem die über Jahre gewachsenen Freundschaften in der Truppe. Sie hat sich fest vorgenommen, sich in Zukunft bis in die Prinzengarde durchzutanzen.

 

Bericht "Der Neue Tag" vom 29.12.2011

Andrang bei Kindertanzgruppen

Sechs- bis Elfjährige üben in zwei Gruppen für Auftritte in der närrischen Saison

 

Neustadt/WN. (prh) Keine Nachwuchssorgen gibt es bei den beiden Kindergarden des Vereins Neustädter Faschingszug. Im Gegenteil: Ein Auswahltraining musste im Frühjahr entscheiden, wer in den beiden Gruppen neu mittanzen darf.

 

 

Für die Trainerinnen Jeannette Jätschmann und Angelika Spachtholz war das oft keine leichte Aufgabe. "Wir haben in den Kindergarden I und II 30 Mädchen. Wenn Tänzerinnen

in die Jugendgarde aufrücken, können wir unsere frei werdenden Plätze ohne Probleme wieder auffüllen", freut sich Jätschmann beim Einmarschtraining der Garden in der Stadthalle. Die Sechs- bis Elfjährigen üben seit April die neuen Tänze ein. "Die Kindergarde I zeigt heuer einen Tanz mit Cowboys und die Kindergarde II einen Gardetanz", gibt Angelika Spachtholz preis.

Jüngste in der Truppe ist die sechsjährige Eleni Hahn, die bereits ihre zweite Saison tanzt. "Mir macht das Spaß. Ich freue mich schon auf den ersten Auftritt beim Inthronisationsball." Als Funkenmariechen wirbelt Marie Spachtholz über die Bühne. Sie ist seit sechs Jahren dabei. Um die Mädchen bei Laune zu halten, gab es heuer ein Trainingslager, zusammen mit der Jugendgarde und einen Besuch im "Mega Play" in Grafenwöhr.

In der Kindergarde I tanzen Emma Bschull, Tabea Fischer, Melissa Füssl, Eleni Hahn, Laura Hofmann, Pia Krall, Leonie Mastalar, Ellen Peters, Vanessa Rödl, Vivien Schreml, Sophia Schwarzmeier, Jennifer Sollfrank, Annika Sparrer und Paula Wittmann. Der Kindergarde II gehören Christina Bauer, Lea Bodenmeier, Lea Eich, Laura Enzmann, Emily Fink, Sara Hahn, Sina Herbrecher, Emma Kellner, Kristina Levin, Stefanie Lindner, Julia Löschl, Selina Müller, Despina Schreml, Selina Schwarz, Christina Seidel und Vanessa Wrusch an.

Karten für die Veranstaltungen des Vereins Neustädter Faschingszug gibt es täglich von 9 bis 18 Uhr unter Telefon 09602/6177905.

Die beiden Kindergarden des Neustädter Faschingsvereins mit den Trainerinnen Angelika Spachtholz und Jeanette Jätschmann (zweite Reihe sitzend von links) und Kinderfunkenmariechen Marie Spachtholz (vorne, liegend) brennen auf den ersten Auftritt beim Inthronisationsball am 14. Januar in der Stadthalle. Bild: prh